Registrierung

 

 

 

Museumsregistrierung 2012

 

 

 

 

Das Deutsche Erdölmuseum Wietze hat sich im Rahmen der Museumsregistrierung für Museen in Niedersachsen und Bremen qualifiziert. Die Registrierung bescheinigt dem Museum die Erfüllung der vom Deutschen Museumsbund/ICOM Deutschland 2006 formulierten Standards für Museen.

 

Am 13. Dezember 2012 überreichten Frau Ministerin Prof. Johanna Wanka (links) und Frau Dr. Sabine Schormann (rechts) dem Direktor des Deutschen Erdölmuseums Wietze Urkunde und Plakette der Museumsregistrierung.

 

 

Willkommen im Deutschen Erdölmuseum Wietze!

 

Am Südrand der Lüneburger Heide befindet sich eines der interessantesten Erdölfelder in Deutschland. Die Wietzer Bauern schöpften nachweislich schon im 16. Jahrhundert das Erdöl aus so genannten Teerkuhlen und verkauften es als Schmier- und Heilmittel. 1858/59 brachte der Geologe Konrad Hunäus hier eine der weltweit ersten ölfündigen Bohrungen nieder. Damit begann die industrielle Erdölförderung in Wietze, die über 2.000 Bohrungen und ab 1918 auch ein Erdölbergwerk entstehen ließen. Zwischen 1900 und 1920 war Wietze das produktivste deutsche Erdölfeld mit einem Anteil von knapp 80 Prozent an der deutschen Förderung. Das gesamte Dorf wurde auf die Erdölindustrie ausgerichtet mit einem Bahnhof, einem Hafen, einer Raffinerie, zahlreichen Betriebs- und Verwaltungsgebäuden, Direktorenvillen, Arbeitersiedlungen, Öltanks …

 

1963 wurde die Erdölförderung in Wietze eingestellt, doch bis heute sind noch überall Spuren der Erdölindustrie zu entdecken. Erste Pläne für ein Museum gab es bereits im Juni 1961 durch die Deutsche Erdöl Aktiengesellschaft (DEA, später Deutsche TEXACO AG). 1970 öffnete das Erdölmuseum Wietze auf einem Teilstück des ehemaligen Ölfeldes seine Pforten. Die Erweiterung des Museumsgeländes auf 1,8 ha und der Ausbau der Museumssammlung wurden ab 1982 intensiv betrieben und von einem Förderverein unterstützt. Seit 1989 firmiert das Museum unter dem Namen Deutsches Erdölmuseum Wietze.

 

Turm

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