03.02.2026 Lüneburgischer Landschaftsverband finanziert Repro-System
Die Digitalisierung musealer Sammlungsbestände wird auch für Museen immer bedeutsamer. Dem Deutschen Erdölmuseum wurde nun seitens des Lüneburgischen Landschaftsverbands durch einen größeren Zuschuss die Anschaffung eines professionellen, kamerabasierten Repro-Systems (SensiShot®85) ermöglicht, mit dem zukünftig das industriehistorisch bedeutsame Fotoarchiv sowie die aus Firmen- und Privatnachlässen stammenden Aktenbestände gescannt und nutzbar gemacht werden können. Mit dem Scannersystem können Vorlagen bis A2 und bis hin zu kleinformatigen Durchlichtscans (Glasplatten, Dias, Negativfilme) in höherer Auflösung angefertigt werden.
2022 waren bereits mit Bundesmitteln in fünfstelliger Höhe aus dem Förderprogramm "WissensWandel" mehrere Tausend historische Bildträger, darunter das Wietzer DEA-Bildarchiv, durch eine renommierte Agentur inhouse digitalisiert worden. Mit dem neuen Archivscanner kann das Museum die Digitalisierung nun in Eigenregie bedarfsgerecht und weitgehend kostenneutral weiter fortsetzen. Für das Deutsche Erdölmuseum bedeutet dies eine Investition in die Zukunft und einen weiteren Fortschritt im Rahmen seiner laufenden Professionalisierungsoffensive.

Deutsches Erdölmuseum Wietze
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