Freigelände

Das Museum befindet sich auf einem Teilstück des ehemaligen Wietzer Erdölfeldes. Nach der Einstellung der Erdölförderung 1963 schenkte die Deutsche Texaco AG das Grundstück der Gemeinde Wietze, um hier das erste deutsche Erdölmuseum einzurichten. Auf dem 18.000 m2 großen Freigelände befinden sich noch viele alte Geräte und Maschinen an originaler Stelle. Die Besucher können einen Eindruck gewinnen, wie die Erdölförderung im frühen 20. Jahrhundert ausgesehen hat.

Bohrturm auf dem Freigelände

Deutsche und internationale Unternehmen brachten in Wietze bis zum Ersten Weltkrieg fast 2.000 Bohrungen nieder. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stammten mehr als die Hälfte der gesamten deutschen Erdölförderung aus Wietze. Auf dem Freigelände gibt es aber noch viel mehr zu sehen: Das Deutsche Erdölmuseum Wietze besitzt eine große Sammlung an Fahrzeugen, Bohranlagen und Förderanlagen, die zum Teil von den Besuchern selbst in Bewegung gesetzt werden können. Zum Wahrzeichen der Gemeinde Wietze wurde ein 58 m hoher Bohrturm, der zwischen 1961 und 1986 zum teufen tiefer Erdgasbohrungen eingesetzt worden war.

erdölmuseum wietze.JPG