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Wissenschaftlicher Beirat konstituiert sich

19.09.2019

Das Deutsche Erdölmuseum Wietze, das sich anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums 2020 in den kommendenen Jahren grundlegend neu aufstellen und präsentieren möchte, wird in Zukunft von einem hochkarätigen wissenschaftlichen Beirat beraten.

Auf der konstituierenden Sitzung am Mittwoch, den 18. September, fanden sich die ersten drei prominenten Mitglieder zu einem Kick-Off-Treffen in Wietze zusammen.

Dem Gremium gehören bislang an:

- Prof. Dr. Helmuth Albrecht, Lehrstuhlinhaber am Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Freiberg und u. a. Mitglied des Board of Directors of The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage (TICCIH)

- Prof. Dr.-Ing. Matthias Reich, Professor für Bohrtechnik und zugleich Dekan der Fakultät Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau der TU Freiberg

sowie

- Gerhard Lenz M. A., Geschäftsführer des Erzbergwerks Rammelsberg und Stiftungsdirektor Stiftung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft in Goslar

Der Beirat soll zeitnah um weitere Mitglieder erweitert werden, u. a. aus den Bereichen
Museumspädagogik/Vermittlung und Kulturtourismus.

Mit der Berufung des Expertengremiums dokumentieren Museumsleitung und Vorstand,
dass sie ihre Professionalisierungsstrategie konsequent weiterverfolgen. Zugleich wird dadurch die historische Bedeutung des industriekulturellen Standortes unterstrichen.

Neben der wissenschaftlichen Beratung soll der Beirat auch daran mitwirken, das Museum besser in der nationalen wie auch internationalen industriegeschichtlichen Museums- und Forschungslandschaft zu verankern, Kooperationen, Forschungsprojekte und Ausstellungen sowie die fachliche Vernetzung mit anderen Institutionen und Initiativen anzuregen.

 

Foto: V. l. n. r.: Dr. Stephan Lütgert (Museumsleiter), Dieter Rudschinski (Vorsitzender), Prof. Helmuth Albrecht, Gerhard Lenz, Prof. Matthias Reich und Dr. Heiko Möller (Stellv. Vorsitzender)